4. Expertenzirkel:
BOBO Besser Ohne Burn Out / Best Practice im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Wir sollen bald alle bis 70 arbeiten, aber schon den Mitdreissigern geht zeitweise die Luft aus. Burn Out ist zur Modekrankheit geworden. Doch was können Unternehmen zur Vorbeugung tun, wie integriert man Rückkehrer nach langen Ausfallzeiten? Welchen Anteil hat die Führungskraft, welche Verantwortung liegt beim Mitarbeiter?
Im Vordergrund steht die offene Diskussion und ein lockerer Austausch.


(Quelle: Wikipedia: Der vitruvianische Mensch

2. Expertenzirkel
"Sind Frauen zu weich fürs Top-Management?
Oder werden Karrieren beim Pinkeln gemacht?"

Jenseits der Diskussion über Pro und Contra einer Frauenquote bleibt die Zahl der Frauen im Top-Management nahezu konstant klein.

Wir diskutieren mit Ihnen über mögliche Gründe und stellen die Frage:
Wie lässt sich das in den nächsten Jahren ändern?
Wie können Führungsprogramme dabei helfen?

Nachlese zum 2. Expertenzirkel

Auch wenn nicht mehr viele Frauen von heute häkeln, war das wohl die prägnanteste Aussage von Henning Kantner in seinem Impulsvortrag "Werden Karrieren beim Pinkeln gemacht?".

Im Coaching Center Ruhr in Essen im Girardet Haus hatten sich zum Expertenzirkel auch einige Herren unters Publikum gemischt um zu diskutieren. Auch das Podium war paritätisch besetzt; Andreas Altfreder, Personalchef von Epson Deutschland berichtete über eine erfreuliche Bilanz "Ohne bislang einen besonderen Fokus auf Frauenförderung gelegt zu haben, beträgt bei uns die Quote der weiblichen Führungskräfte 27%".

Angelique Thranberend berichtete aus eigenen Erfahrungen als Prokuristin und dass sie nach einigen Jahren im Kampf irgendwann einen Schritt zurückgemacht hat. "Ein großer Teil der hohen Gehälter ist Schmerzensgeld" war ihr Fazit nach 5 Jahren Topmanagement. Nehmen die Frauen die Dinge zu ernst und haben nicht genug Wachsschicht im alltäglichen Businesskampf? Davon wusste auch Frau Dr. Marei Strack zu berichten, eine der ersten Doktorandinnen im Maschinenbau der RWTH Aachen. "Da erlebe ich 2 Manager, die sich im Meeting persönlich und bis aufs Messer bekämpfen. Während ich danach entsetzt war über diesen Umgang miteinander, hörte ich, wie die Beiden sich auf dem Flur für den nächsten Tag zum Tennis verabredeten." Zu raue Umgangsformen für das schwache Geschlecht?

Schnell werden Frauen als "Biest" bezeichnet, wenn sie die Gangart des männlichen Business mitgehen. Frau Groß, Vorsitzende des Regionalgruppe F.I.M Frauen im Management beklagt die fehlende weibliche Solidarität und verbale Abwertung in Attributen wie "hysterisch" und "zickig". Das weiß auch Sybille Cornelsen zu bestätigen, die in jungen Jahren ihrer Karriere auch oft zu hören gekriegt hat: "Nun seien sie doch mal nicht so emotional!"

So bleibt es für Frauen die Herausforderung, einen authentischen Führungsstil zu entwickeln in der Balance aus eher männlichen Attributen wie Durchsetzungsstärke und weiblichen Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen.

Tag der offenen Wünsche

19. November 2011, Samstag
10:00h - 18:00h
Girardethaus, Essen

Sie wollten einmal wieder Musik machen, so wie früher als Kind. Mal wieder richtig kreativ sein, sich in eine künstlerische Schöpfung fallen lassen, das wäre doch was.
Bei uns können Sie sich einen solchen Wunsch erfüllen, sich nach Herzenslust auszuprobieren!
Mehr Infos ...

 

Wir geben alles, damit Sie alles geben können:
Coaching weiter gedacht.